Ja, ick weeß. Berlin is ne Weltstadt, zumindest will et eene sein. Aus allen Herrenländern strömen die Menschen, Stars, Promis, Politiker und die vielen Normalos in diese Stadt und jeder versucht Ihr irgendwann und irgendwie seinen Stempel aufzudrücken. Jeder versucht dieser Stadt zu erklären in welchem Rythmus Sie ticken soll. Hier importiert jeder seine Kultur, bringt seine Religion mit und nimmt sich wat Ihm gefällt. Et macht ehm jeder wat er will, dat merken die Meißten auch sehr schnell und irgendwie is dat ja auch jut so . . . aber wie so oft im Leben hat alles seine 2 Seiten.
Weiß denn noch Einer was es heißt wirklich Berliner zu sein? . . . wenn die Menschen in diese Stadt kommen, was ist es was Sie wirklich suchen? Berlin mit seiner Identität, seiner Kultur, seinen Menschen? Sind Sie deswegen hier? oder suchen Sie einen Platz an dem Sie sich selbst verwirklichen können? Wenn es so ist, dann kann man im Grunde ja auch garnichts dagegen haben, solange wie man dabei nicht vergisst, dass man im Grunde hier zu Besuch ist und nicht wie die Herde durch die Saat oder den "Ureinwohnern" auf Ihren Gefühlen herumtrampelt . . . es wäre schon schön, wenn ick Berliner bleiben dürfte. Niemand würde es wohl mögen, Besuch in den eigenen 4 Wänden zu bekommen, der Einem dann anfängt die Möbel umzustellen.
Hey liebe Berlinbesucher und Hierbleiber, es gibt Sie noch, die Ureinwohner . . . Menschen die in dieser Stadt geboren und aufgewachsen sind, die eine Zeit mit erlebt haben, als eine Mauer diese Stadt umgab und Menschen aus Westdeutschland nur hier her kamen um sich vor dem Bund zu drücken. . . . Ich bin so Einer, ein waschechter Berliner, Jahrgang 1964 und ausgerüstet mit viel Herz und Berliner Schnauze. Ich heiße friedliche Menschen immer willkommen, freue mich über diese Vielfarbigkeit, über diesen Mix aus Nationen, diese Lebendigkeit, diese kulturelle Vielfalt. Berlin ist eben eine Stadt die eben nur eine Konstante kennt. Ihre Veränderung . . .
Damit bin ich großgeworden, aber dennoch hängt mein Herz auch an berlintypischen Dingen, Dingen mit denen ich eben melancholisch romantisch verklärte Erinnerungen verbinde. Dinge die für einen Nichtberliner wohl schwer nachvollziehbar sind, weil Sie Ihnen nichts bedeuten. Für mich haben Sie aber einen hohen symbolischen Wert. Dat kann der Funkturm sein (der im Westen, jetz nich der Fernsehturm, der steht ja im Osten) oder der Flughafen Tempelhof, den unser lieber warmer Bürgermeister hat schließen lassen oder ein Pfannkuchen (die marmeladegefüllten und mit zuckerguß überzogenen Dinger, die sonst überall in der Welt Berliner heißen) oder die Gedächtniskirche (der hohle Zahn) oder die "schwangere Auster" unsere Kongresshalle, die jezt "haus der Kulturen der Welt" heißt, der Teufelsberg im Grunewald, mit den leider völlig verfallenen weißen Kuppeln der alten Abhöranlage der Amerikaner, der KuDamm (der eigentlich nicht wirklich soo schön ist, aber für mich ist er mein Zuhause). All das hat nichts mit Nationalstolz zu tun und es sind auch keine Heiligtümer, es ist nichts womit ich rumprotzen würde, wie ein Österreicher mit seinem Kaiserschmarrn, aber für mich sind es Dinge, die etwas mit dem Begriffen Identität, Heimat und Zuhause zutun haben. Ich versuche Sie mir nur so zu bewahren, wie Sie waren, um zu wissen woher ich komme und in welcher Stadt ich groß geworden bin. Es sind Dinge die mich geprägt haben.
. . . Also, falls ein Mitarbeiter vom Kaisers Supermarkt das hier liest . . . ein Schrippe ist eine Schrippe, ist eine Schrippe und nicht ein . . . . "Spitzbrötchen" ! ! ! ! ! man, man, man, wat soll dat denn sein?
Ick weeß nich wo Ihr herkommt, aber in dieser Stadt , hier in Berlin, heißt dat Ding "SCHRIPPE"
Weiß denn noch Einer was es heißt wirklich Berliner zu sein? . . . wenn die Menschen in diese Stadt kommen, was ist es was Sie wirklich suchen? Berlin mit seiner Identität, seiner Kultur, seinen Menschen? Sind Sie deswegen hier? oder suchen Sie einen Platz an dem Sie sich selbst verwirklichen können? Wenn es so ist, dann kann man im Grunde ja auch garnichts dagegen haben, solange wie man dabei nicht vergisst, dass man im Grunde hier zu Besuch ist und nicht wie die Herde durch die Saat oder den "Ureinwohnern" auf Ihren Gefühlen herumtrampelt . . . es wäre schon schön, wenn ick Berliner bleiben dürfte. Niemand würde es wohl mögen, Besuch in den eigenen 4 Wänden zu bekommen, der Einem dann anfängt die Möbel umzustellen.
Hey liebe Berlinbesucher und Hierbleiber, es gibt Sie noch, die Ureinwohner . . . Menschen die in dieser Stadt geboren und aufgewachsen sind, die eine Zeit mit erlebt haben, als eine Mauer diese Stadt umgab und Menschen aus Westdeutschland nur hier her kamen um sich vor dem Bund zu drücken. . . . Ich bin so Einer, ein waschechter Berliner, Jahrgang 1964 und ausgerüstet mit viel Herz und Berliner Schnauze. Ich heiße friedliche Menschen immer willkommen, freue mich über diese Vielfarbigkeit, über diesen Mix aus Nationen, diese Lebendigkeit, diese kulturelle Vielfalt. Berlin ist eben eine Stadt die eben nur eine Konstante kennt. Ihre Veränderung . . .
Damit bin ich großgeworden, aber dennoch hängt mein Herz auch an berlintypischen Dingen, Dingen mit denen ich eben melancholisch romantisch verklärte Erinnerungen verbinde. Dinge die für einen Nichtberliner wohl schwer nachvollziehbar sind, weil Sie Ihnen nichts bedeuten. Für mich haben Sie aber einen hohen symbolischen Wert. Dat kann der Funkturm sein (der im Westen, jetz nich der Fernsehturm, der steht ja im Osten) oder der Flughafen Tempelhof, den unser lieber warmer Bürgermeister hat schließen lassen oder ein Pfannkuchen (die marmeladegefüllten und mit zuckerguß überzogenen Dinger, die sonst überall in der Welt Berliner heißen) oder die Gedächtniskirche (der hohle Zahn) oder die "schwangere Auster" unsere Kongresshalle, die jezt "haus der Kulturen der Welt" heißt, der Teufelsberg im Grunewald, mit den leider völlig verfallenen weißen Kuppeln der alten Abhöranlage der Amerikaner, der KuDamm (der eigentlich nicht wirklich soo schön ist, aber für mich ist er mein Zuhause). All das hat nichts mit Nationalstolz zu tun und es sind auch keine Heiligtümer, es ist nichts womit ich rumprotzen würde, wie ein Österreicher mit seinem Kaiserschmarrn, aber für mich sind es Dinge, die etwas mit dem Begriffen Identität, Heimat und Zuhause zutun haben. Ich versuche Sie mir nur so zu bewahren, wie Sie waren, um zu wissen woher ich komme und in welcher Stadt ich groß geworden bin. Es sind Dinge die mich geprägt haben.
. . . Also, falls ein Mitarbeiter vom Kaisers Supermarkt das hier liest . . . ein Schrippe ist eine Schrippe, ist eine Schrippe und nicht ein . . . . "Spitzbrötchen" ! ! ! ! ! man, man, man, wat soll dat denn sein? Ick weeß nich wo Ihr herkommt, aber in dieser Stadt , hier in Berlin, heißt dat Ding "SCHRIPPE"