. . . wenn tatsächlich irgendjemand mal in diesem Blog schmökert, könnte der Eindruck entstehen "der Typ hat nen Knall . . . der ist ja nuuuur im Sportstudio. Macht der eigentlich auch mal irgend etwas anderes?" Jaaaaaaaaaaaa, natürlich mache ich das ! ! ! ! Der Sport ist sicher ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, aber er füllt doch nur einen geringen Anteil meiner Wachzeit aus (ich gebe zu, dass ich auch mehr tun würde ;-)). Selbstverständlich mache ich all das, was Menschen der Großstadt eben so tun. Gut, ich bin eine ziemlich arme Sau und mein Konto kommt nichtmal in die schwarzen Zahlen wenn Gehalt überwiesen wird aaaber ich versuche immer das Beste aus jedem Tag zu machen. Man erwischt mich nur äußerst selten dabei, dass ich gelangweilt, nur nutzlos kostbare Zeit verstreichen lasse oder schwachsinnige Serien im Fernsehen sehe. Es gibt viele coole Filme, aber normales Fernsehen ist Volksverblödung und soll die Menschen doch nur ruhig stellen. Kucken, konsumieren, damit sie nicht merken, wie Sie Ihr Leben ungenutzt verplempern. Selbst wenn ich Langeweile habe und zu garnichts Lust habe versuche ich das bewusst als normalen Teil des Lebens zu empfinden. Langeweile gehört wohl auch hin und wieder dazu. Üblicherweise besteht mein Leben aber aus Allen anderen Dingen, als aus Langeweile. Ich bin recht belastbar und laufe ohnehin erst zu Höchstform auf, wenns ganz Dicke kommt. Mein Job fordert mich sehr. Ich muss mich mit Dingen beschäftgen von denen vermutlich 9 von 10 Menschen nichtmal wissen, dass es sowas gibt. Ich versuche immer noch einen guten Einfluss auf meiner Kinder zu nehmen und Sie zu unterstützen wo ich nur kann. Wenn Sie mir etwas mitteilen wollen, bin ich immer für Sie da und habe immer ein Ohr für Sie. In Ihrer Welt haben andere Themen Priorität und ich versuche mich dafür zu interessieren. Ich versuche so gut es geht meine Wohnung zu managen, nicht immer mit großem Erfolg. Aber sollte Besuch kommen, dann möchte ich einen guten Eindruck machen. Ich möchte, dass man sich bei mir wohl fühlt. Es soll ordentlich und sauber sein. Stilvoll wäre auch schön, aber das ist mit meinen bescheidenen Mitteln sehr schwer. Ich mache Kompromisse . . . muß Sie machen . . . zumindest habe ich mir vorgenommen eines Tages ein Bett zu kaufen, solange schlafe ich auf meiner Matratze. Ich muss auch einkaufen, kochen (man will sich ja gesund ernähren), abwaschen, Wäsche waschen, Staubsaugen. Klo schrubben . . . und manchmal kann mich das auch alles kreuzweise und ich gehe tanzen, ins Kino, radfahren, gehe Essen, treffe mich mit Freunden zum quatschen, entspanne mich in der Badewanne, höre Musik, gehe bummeln . . . ich habe noch viele Interessen, bin typisch Mann technikverliebt, habe einen Faible für die Luft- und Raumfahrttechnik, träume davon die Welt zu bereisen und bin ohnehin für Vieles zu begeistern. Ich muss immer alles anfassen, möchte Sachen ausprobieren . . . es ist ein normales Leben . . . mein Leben . . . es passiert jetzt.
Am vergangenen Sonntag war ich joggen . . . meine Kondition ist schon lange nicht mehr so super . . . aber ich kann immer noch problemlos 45-60min. locker laufen ohne das ich Beschwerden habe. Ich laufe jetzt um mich wohl zu fühlen. Der Puls ist etwas höher als früher, aber es fühlt sich immer noch gut an. Als ich laufe, ist es trocken, beinahe Windstill, ungewöhnlich ruhig auf den Straßen und der Himmel ist grau in grau. An solchen Tagen wie diesem Sonntag laufen die Füße von alleine, so als wäre man sein eigener Beobachter.
Am vergangenen Sonntag war ich joggen . . . meine Kondition ist schon lange nicht mehr so super . . . aber ich kann immer noch problemlos 45-60min. locker laufen ohne das ich Beschwerden habe. Ich laufe jetzt um mich wohl zu fühlen. Der Puls ist etwas höher als früher, aber es fühlt sich immer noch gut an. Als ich laufe, ist es trocken, beinahe Windstill, ungewöhnlich ruhig auf den Straßen und der Himmel ist grau in grau. An solchen Tagen wie diesem Sonntag laufen die Füße von alleine, so als wäre man sein eigener Beobachter.
Den gestrigen Montag abend verbringe ich wie gewohnt im Sportstudio. Tag 33 ( IV von V) Schulter und Beintraining. Jeder hat so seine Genetik und manche Muskeln entwickeln sich besser, manche weniger. Meine Schultern muss ich ordentlich rannehmen, damit etwas wächst. Die Schulter ist ein sehr komplexes und empfindliches Gelenk und es wird von der Muskulatur geschützt. Man muss sehr darauf achten, dass man die Übungen sauber ausführt damit man sich keineVerletzungen einhandelt. Ich muß ziemlich die Zähne zusammenbeißen und kämpfe mit der Hoffnung, dass es eines Tages nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt . . . in den Beinen stecken die größten Muskeln des Körpers, Sie tragen uns und müssen von allen Muskeln die meißte Arbeit leisten. Der Mensch ist ein Lauftier, ohne Zweifel. Das bedeutet leider auch, dass wenn wir Ihnen einen Wachstumsreiz geben wollen, dann müssen wir uns auch ordentlich anstrengen, denn so schnell ermüden unsere Beine nicht. Wieder mal beende ich mit zittrigen Knien die Übungen und bin froh das es vorbei ist. Zum Ende wieder 2 Bauchübungen und nach knapp 2 Std. ist Schluss.
In der Umkleide, dann plötzlich, das Unfassbare. Beim ausziehen von meinem Shirt schaue ich in den Spiegel und habe zum ersten Mal eine Ahnung von meinem 6-Pack. Ganz leicht zeichnet sich einen Struktur ab und zum ersten mal kann ich die oberen 4 Bauchmuskeln doch schon leicht erkennen. Sollte sich das Kalorien zählen und die ewigen Übungen doch noch auszahlen. Das ist im Grunde mein letztes Ziel. Einmal in meinem Leben so ein Sixpack haben wie die Models auf dem Titelbild der Mens-Health . . . das wär schon was . .
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